Stressfreier Schulstart – so wird es was mit dem Nobelpreis

• Mit diesen 3 Tipps wird das neue Schuljahr besser als das vorige • Was das kindliche Hirn stark macht, […]

• Mit diesen 3 Tipps wird das neue Schuljahr besser als das vorige
• Was das kindliche Hirn stark macht, ist gut erforscht

• Selbstvertrauen, Bewegung und entspannte Eltern
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Schule – ‘Oh, jeh’ oder ‘Oh, yeah’??
Früher war alles besser – dieses Nörgeln unserer Großeltern scheint in Bezug auf die Schule zu stimmen. So einen Stress wie die Kids heute hatten wir doch früher nicht?
Tatsächlich hat sich in unserer gesamten Gesellschaft einiges verändert, und der Druck auf die Kinder hat zugenommen. Doch mit gesundem Menschenverstand können Sie selbst vieles zum Guten wenden.

 

1. Das macht Laune – besser lernen durch Bewegen
Ob wir den Stoff mögen oder nicht: das Wichtigste bei allem Lernen sind – die Pausen! Hätten Sie es gewusst? Kein Gehirn ist für stundenlang sitzendes Arbeiten und Denken gemacht – wir sind immer noch Jäger und Sammler und unser Hirn lebt von der Abwechslung.

kinder-bewegungBeispiel 1 – Kinder, die viel klettern und balancieren entwickeln ein gutes drei-dimensionales Körperbild. Dadurch werden Netzwerke im Gehirn stabilisiert, die hernach helfen gut in Mathe zu werden. Schon lange gibt es den Verdacht, dass Jungs nur deswegen scheinbar mehr Talent haben, weil sie sich als Kind besser austoben dürfen.

Glauben Sie es mir – Mädchen sind genauso gut für Naturwissenschaften und Logik geeignet – man muss sie nur lassen!

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Beispiel 2 – die Professoren Hüther, Spitzer und andere tolle Forscher in Deutschland haben den Zusammenhang genau herausgefunden. Die Muskeln befeuern das Gehirn – in jedem Alter. Es wird leider von vielen Eltern und Lehrern unterschätzt, dass wir immer noch mit den Genen von Nomaden zur Welt kommen.

Deswegen: Jedes Körpertraining ist auch ein Hirntraining.

Und genau der Bereich hinter der Stirn wo der sog. Verstand sitzt, profitiert vom räumlichen Sehen in der Natur, beim Sport etc. besonders gut. Kinder müssen herumturnen und neugierig die Welt entdecken, nur so können sie für das oft anstrengende Leben als Erwachsener geistig und körperlich stark werden!

 

2. Besser lernen mit Selbstvertrauen
Warum ist das für das Lernen wichtig? Kinder (und Erwachsene) mit schlechtem Selbstwert erleben leichter und mehr Stress, Mobbing und andere Probleme. Sie machen sich Sorgen um ihre Akzeptanz in der Gruppe und leiden still oder werden aggressiv. Das alles erschwert das Lernen, das dann noch oben auf kommt. Gutes Lernen und Arbeiten geht leichter mit innerer Ruhe, die ist in der Pubertät schwer genug zu erleben. Doch wie geht das? Machen Sie es sich erneut einfach. Wie erwähnt – wir sind als Spezies Mensch keine Stubenhocker. Selbstvertrauen braucht auch einen gesunden, bewegten Körper. Gerald Hüther hat herausgefunden:

Je mehr ein Kind lernt, den eigenen Körper zu beherrschen, um so größer wird sein Selbstvertrauen.

Zudem gilt Mangel an Sonnenlicht schon als “Das neue Rauchen”, wie eine große Studie in Schweden überschrieben ist. Wir brauchen das Licht der Sonne für unseren Biorhythmus, unser Immunsystem, Vitamin D. Für ein gesundes Hirn und eine gesunde Psyche, für Selbstvertrauen. Mannschaftssportarten sind hier auch sehr wertvoll, sie vermitteln Sicherheit in der Gemeinschaft und gleichzeitig persönliche Erfolgserlebnisse. In Schulen für Kampfkunst lernen Kinder zudem Selbstbehauptung – vor allem wie man eine Opferrolle alleine durch die eigene Ausstrahlung vermeidet. Das ist wirkliche Schule fürs Leben.

 

3. Besser Lernen durch entspannte Eltern
Seit Jahrtausenden ist es bekannt – Kinder lernen bei den Eltern wie das Leben geht. Eltern die eine gewisse Gelassenheit ausstrahlen und Ihren Nachwuchs nicht nur an der Leistung messen sondern als ganzen Menschen lieb haben, sorgen für künftige Erwachsene die nie einen Burnout erleiden. Eltern, die Kinder ermutigen kleine Probleme selbst zu lösen sorgen für Heranwachsende mit Selbstvertrauen. Bei denen nicht gleich jedes Problemchen in Stress ausartet.

entspannungFrüher waren es oft die Großeltern, die schon vieles erlebt und überstanden hatten, und mit ihrer Abgeklärtheit und Weisheit der ganzen Familie eine gewisse Sicherheit und Geborgenheit vermittelt haben. Heute funktioniert das nicht immer und Eltern müssen Sicherheit und Geborgenheit oft alleine für die Kinder bereit stellen – obwohl viele Eltern  selbst ein ziemlich anstrengendes Leben haben. Trauen Sie Ihren Kindern einfach zu, dass diese als künftige Erwachsene in der Lage sind das Leben zu meistern – egal ob die Noten gerade etwas besser oder schlechter sind. Ich selbst habe die 10te Klasse so gemocht, dass ich sie gleich zwei mal besucht habe… nie mehr im Leben hat das irgend einen Vorgesetzten interessiert.

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Fazit
– gesunder Menschenverstand richtet es schon

Eines dürfte uns allen klar sein – es sind niemals die Schulnoten, die über das spätere Lebensglück entscheiden. Es ist eine stabile Persönlichkeit, die Sicherheit in sich selbst findet und nicht nur in äußeren Leistungen oder Selfies.
Vielleicht haben Sie ja auch Glück, und der eine oder andere tolle Lehrer versteht es, die Kinder für Mathe oder Englisch etc. wirklich zu interessieren. Statt die Inhalte nur nach Lehrplan abzuarbeiten. Dann erledigt sich sowieso vieles von selbst.

 

Der ganzen Familie einen guten Start ins neue Schuljahr wünscht Ihnen Ihr
Jürgen Schuster