10 Punkte für perfekten Schlaf

• Ausreichender Schlaf ist die Voraussetzung für Leistung im Beruf und stabile Gesundheit • Guter Schlaf ist immer machbar, braucht […]

• Ausreichender Schlaf ist die Voraussetzung für Leistung im Beruf und stabile Gesundheit
• Guter Schlaf ist immer machbar, braucht allerdings meistens etwas Unterstützung

Heike hat Augenringe. Sie erzählt, dass Sie fast nie genug Schlaf bekommt. Zu viel Hektik in Beruf und Familie setzt sie “unter Strom” und entsprechend unruhig empfindet sie Ihr Schlafverhalten. Richtig erholt fühlt sie sich nur noch selten. “Vor Mitternacht soll man schlafen, und durchschlafen sollte man” hat sie schon öfters gehört. Sonst weiß sie wenig über ihre nächtliche Ruhepause. Sie würde gerne mal erfahren wie es richtig geht und was sie tun kann, um einfach wieder komplett ausgeschlafen und fit aus dem Bett zu springen am Morgen.

Im Schlaf werden Gehirn und Körper regeneriert. Zu wenig Schlaf sorgt dafür, dass wir uns schlecht fühlen aber auch, dass wir kränker sind und kürzer leben. Und da nicht nur Heike ihren Schlaf mit vielen Fragezeichen verbindet, fassen wir das Wichtigste in 10 Punkten für Sie zusammen. Seien Sie gespannt.

relax1. Cool down and chill out
Wer einschlafen will, sollte vorher von der Tageshektik runterkommen. Damit gemeint ist eine ruhige Zeit am Abend, in der Sie sich ganz auf sich selbst konzentrieren und alles was Ihnen gut tut.

“Chillen” lautet das Motto. Gedämpftes Licht, angenehme Musik, ein nächtlicher Spaziergang, ein warmes Bad – was auch immer Ihnen gefällt um den Druck des Tages zu vergessen. Störende Sorgen, Geschimpfe über den Beruf und Grübeleien treten Sie für heute einfach in die Tonne.

2. Atmosphäre und Entspannung
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Schlafzimmer dunkel und kühl ist. Gekipptes Fenster wenn Sie auf dem Land wohnen oder Stoßlüften in der Stadt, damit Sie frische Luft haben. Grübelverbot – wenn Sie nachts aufwachen und Sorgen Sie wachhalten, stehen Sie kurz auf und notieren die Probleme. Damit diese aus dem Kopf raus sind und trotzdem nicht vergessen werden. Entspannen Sie dann noch etwas mit schöner Musik, Bildern oder z.B. Asterix – alles was sie zum Lächeln bringt ist klasse, bevor Sie ins Bett zurückgehen.

3. Geborgenheit
Achten Sie auf gutes Bettzeug, damit Sie sich auf Ihr Bett freuen können. Eine Oase der Ruhe soll Ihr Schlafzimmer sein und ein Platz um den Alltag loszulassen. Ein Ort der Geborgenheit für die Nacht. Das gilt auch für die Einrichtung. Rückengerechtes Liegen in einem guten Bettsystem sorgt für die Entspannung, die wir alle dringend brauchen.

4. Medien in Maßen
Das blau-wellige Licht von Bildschirmen versetzt unser Hirn in künstliche Aufregung. Schalten Sie deswegen mindestens 1 Stunde vor dem Schlafengehen Fernseher und Laptop aus. Unser Schlafhormon Melatonin wird sonst unterdrückt – es hat eine enorme Bedeutung für unsere Gesundheit.

5. Konzentrierte Natur
Baldrian, Melisse und viele andere Substanzen aus der Natur wirken tatsächlich beruhigend und fördern den Schlaf. Auch das berühmte Glas Milch mit Honig wirkt bei leichten Schlafstörungen. Bei nächtlichen Krämpfen überprüfen Sie mit Ihrem Arzt Ihr Magnesium und vor allem Ihr Vitamin D.

6. Prost und Mahlzeit
Alkohol am Abend ist zwar nicht unüblich, kann jedoch den Schlaf empfindlich stören. Dabei gilt ein Bier oder ein Viertele Wein zum Abendessen als unbedenklich, weil es der Körper nach ein paar Stunden schon weitgehend abgebaut hat. Deutlich mehr Alkohol sorgt nachts für einen oberflächlichen und wenig erholsamen Schlaf.

super-foodTipp:
Kauen beruhigt uns – deswegen essen wir gerne bei Stress. Vielen Menschen hilft es, ganz gezielt noch eine Kleinigkeit vor dem Schlafengehen zu sich
zu nehmen.

Süßigkeiten sind dabei eher schädlich – wir empfehlen “Superfood”, z.B. ein paar Nüsse oder dunkle Schokolade. Die Minions haben recht – Banana geht immer und etwas Vollkornbrot mit Butter hilft auch vielen – probieren Sie aus, was Ihnen wirklich gut tut.

7. Wann wir Beratung brauchen
Unruhige Beine und nächtliche Atemaussetzer gehören zu den häufigsten Unruhestiftern bei Nacht. An ausreichend guten Schlaf ist dann nicht mehr zu denken. Beides kann behandelt werden, sprechen Sie Ihren Arzt oder den Spezialisten im Schlaflabor gezielt an. Die Rückkehr zu einer guten Tagesenergie wird dann möglich.

8. Die Nacht braucht keine Überwachung
Aufwachen in der Nacht ist normal. Verbannen Sie die Uhr aus dem Blickfeld und schlafen Sie in Ihrem wunderbaren Bett einfach weiter. Ein halber Elektroladen im Schlafzimmer stört den Schlaf. Es gibt viele Hinweise, dass starke elektromagnetische Felder die Ausschüttung von Melatonin stören und somit auch den Schlaf in seiner Qualität beeinflussen. Das Handy kann während des Schlafens “offline” geschaltet sein, falls sie es als Wecker benützen.

10. Bewegung als Schlüssel zu gutem Schlaf
Bewegung ist das stärkste bekannte Schlafmittel. Wenn Sie von einem langen Tag erschöpft sind, genügt der kleine Spaziergang. Gehen Sie dabei lieber kürzer, aber flotter. Das baut Stress ab.
Auch etwas Gymnastik vor dem Fernseher wird von Ihrem inneren Schweinehund sicher übersehen. Dafür sind die Werbeblöcke gemacht.

Fazit: Schlafen ist möglich, auch wenn es in unserer hektischen Umwelt manchmal schwierig erscheint. Es gibt immer Chancen, die wir nützen können. Besonders wenn sie aus der Praxis kommen und von einem Team, für das guter Schlaf eine Herzensangelegenheit darstellt. Genießen Sie also Ihren perfekten Schlaf und achten Sie darauf, dass er möglichst selten zu kurz kommt.

Herzlichst,
Ihr Jürgen Schuster