­Weihnachten verlangt zu viel Multitasking, besonders von Frauen

• Weihnachtsstress muss nicht sein – hier unsere Tipps • Hilft immer: probier’s mal mit Gemütlichkeit! Multitasking-Fähigkeit steht neuerdings in […]

• Weihnachtsstress muss nicht sein – hier unsere Tipps
• Hilft immer: probier’s mal mit Gemütlichkeit!

Multitasking-Fähigkeit steht neuerdings in vielen Bewerbungen. Jeder möchte so sein und damit seine Stärken beweisen. Z.B. gleichzeitig Autofahren und SMS beantworten, telefonieren und Emails schreiben, mit jemand sprechen und dabei recherchieren… Sie kennen sicher selbst viele solcher Situationen. Und jetzt kommt Weihnachten wiedermal mit aller Macht und völlig überraschend kurz vor dem Jahresende, und damit steigt die Anzahl der Aufgaben für viele noch an.

Weihnachten bringt zusätzliche Aufgaben in Hülle und Fülle
In einem Interview mit mir schrieb die Münchner Zeitung “tz” sehr richtig:

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“Der Dezember wird von vielen Menschen
als besonders hektisch und anstrengend erlebt.
Ob wir wollen oder nicht,
kreisen unsere Gedanken um Weihnachten und seine Organisation –
das Fest der Liebe ist zum Fest der Anforderungen mutiert.”

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Leider ist da Einiges dran – sogar die Zahl der Herzinfarkte steigt über die Feiertage an, wie die DAK herausgefunden hat. Warum nur ist das so? Auch an Weihnachten wollen wir eben richtig gut sein: wir wollen das leckerste Essen auftischen, die Wohnung soll ebenso blitzblank wie liebevoll dekoriert sein, wir grübeln über Geschenke für Menschen die schon alles haben und ganz nebenbei läuft auch noch der alltägliche Wahnsinn mit Beruf, Familie, Haushalt. Jetzt hilft nur noch Multitasking, alles gleichzeitig und nebeneinander erledigen.

multitaskingSo funktioniert Multitasking
Und zwar leider gar nicht. Viele Studien kommen immer zum gleichen Ergebnis – der Mensch ist dafür gemacht immer nur eine Sache richtig gut zu erledigen. Sie kennen das an einem hektischen Arbeitstag – der Versuch viel gleichzeitig zu tun sorgt für mehr Fehler, Vergesslichkeit (wo ist mein Schlüsselbund? Das Smartphone ist schon wieder weg!) und vor allem für Stress und Erschöpfung. Lassen Sie es also lieber, denn sogar die Autounfälle nehmen erstmals seit Jahren wieder zu, weil so viele Menschen während der Fahrt sich mit dem Handy beschäftigen – und im Graben landen.

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So klappt’s wirklich mit Weihnachten

Vergessen Sie einfach mal Perfektion und bedenken Sie, wofür Weihnachten ursprünglich gedacht war: eine besinnliche Zeit. Die tut uns allen gut, denn der Alltag ist oft genug ziemlich anstrengend. Wir brauchen ab und zu mal eine Auszeit, Schlaf und Erholung – dafür sind diese Feiertage wirklich da. Reduzieren Sie Ihre Anforderungen wo immer es geht – und es geht immer noch etwas weniger.

Beispiel Essen: gerade in Zeiten ausufernder Kochshows mit Gourmet-Küche auf kleinen Löffeln schätzen viele Menschen vor allem eines: ehrliche Küche nach Omas Rezepten. Das bringt Geborgenheit und eine Erinnerung an früher, als alles weniger hektisch war.

Beispielsweise Schenken: Online kaufen macht schon einiges leichter, doch auch das Einkaufen im Geschäft kann immer noch ein Erlebnis werden. Nehmen Sie sich die Zeit bewusst frei und tigern Sie vormittags los, wenn Parkplätze und Läden noch leer sind.
Gönnen Sie sich und Ihrer Familie im Advent Ruhe und Entspannung, das können wir alle wirklich gebrauchen – dazu gehört eben auch, dass Sie selbst Ruhe und Entspannung ausstrahlen.

Tipp: Als Entschleuniger können Sie z.B. den Bettwarenshop-Geschenkfinder nützen oder einfach einen Geschenkgutschein überreichen.

Zum Geschenkefinder gelangen Sie » hier!

Und die ultimative Lebensweisheit für Weihnachten kommt von einer jungen Band – “Revolverheld” sangen vor paar Jahren so schön passend: “Lass die Zeit einfach mal stillstehen, und die Leute ohne uns durchdrehen”

In diesem Sinne – legen Sie die Beine hoch gönnen Sie sich in der “staaden Zeit” wirklich etwas Erholung
vom Alltag.

Herzlichst,
Ihr Jürgen Schuster